COMPANY

COMPETENCE AND RELIABILITY

As a deep drilling specialist, the company is now a competent partner for more than 1,000 renowned customers from the machine tool industry, mechanical and plant engineering, the chemical industry and mold making. We feel at home in metalworking.

With a highly qualified and motivated team, workpieces are processed quickly, precisely and at favorable conditions. Our customers particularly appreciate our experience with complex workpieces made of high-quality, difficult-to-machine materials.

Our customers can also be offered time- and cost-saving complete production, which can include deep drilling, turning, milling and material procurement as well as a variety of further processing.

The quality management system established and certified since 2002 according to
DIN ISO 9001 supports a customer-oriented and up-to-date production.

Competence and reliability have a high priority, documented by customers who have been associated with the company for several decades.
are. We are committed to our customers, our environment and our employees and attach great importance to compliance with existing specifications
and laws while constantly developing our company.

A FAMILY BUSINESS WITH A LONG TRADITION

The more than 125-year history of this Swabian family-owned company combines tradition, modernity and high-tech. It has thus successfully joined the ranks of traditional companies that are actively shaping the future.

This history began in 1882 with the founding of the “Robert Gutekunst Fabrik für blanke Schrauben” (Robert Gutekunst Factory for Bare Screws) based in Owen unter Teck.

The production assortment ranged from screws, nuts and turned parts to profile material. After the war, production was moved to Kirchheim unter Teck.

bta tiefbohren

Vorteile eines passenden Tiefbohröls

  • bessere Schmierwirkung → weniger Reibung → weniger verschleiß,
  • stabilere Oberflächenqualität und weniger Nacharbeit,
  • längere Werkzeug-Lebensdauer und stabilere Serienfähigkeit,
  • Potenzial für höhere Vorschübe und damit Verbesserung der Taktzeit.

Wozu dient Tiefbohröl konkret?

Im Kern erfüllt Tiefbohröl drei zentrale Aufgaben, die direkt auf Oberflächenqualität, Toleranzen und Bohrleistung einzahlen:

 

  1. Schmierung: Das Öl bildet einen stabilen Schmierfilm zwischen Werkzeug und Bohrungsoberfläche. Dadurch sinkt der Verschleiß, Fresserscheinungen werden vermieden und der Bearbeitungsprozess bleibt stabil.
  2. Kühlung: Das Medium nimmt Wärme aus der Schnittzone auf und hilft, kritische Temperaturen zu vermeiden, die zu Maßabweichungen oder Gefügeschäden führen können.
  3. Prozesstransport: Beim Tiefbohren wird das Öl häufig mit hohem Druck eingesetzt, um Späne zuverlässig aus tiefen Bohrungen zu transportieren. Dieser definierte Spanabtransport ist entscheidend für saubere Bearbeitungsvorgänge und reproduzierbare Ergebnisse.

Welche Tiefbohröle gibt es?

Tiefbohröle lassen sich im Wesentlichen nach ihrem Grundöl und der Additivierung unterscheiden. Entscheidend ist jedoch weniger die Marketingbezeichnung, sondern die Abstimmung auf Ihren konkreten Prozess: Werkstoff, Bearbeitungsverfahren und Zielgrößen wie Oberflächenqualität, Maßtoleranz und Zykluszeit bestimmen die Ölwahl.

Man unterscheidet grundsätzlich drei Basisöltypen:

  • Mineralische Tiefbohröle: bewährt und kostengünstig, bieten gute Schmierleistung und Kühlwirkung, eignen sich besonders für Standardstähle und stabile Prozesse.
  • Synthetische Tiefbohröle (PAO, Ester, Polyglykol usw.): zeichnen sich durch hohe thermische Stabilität, saubere Bearbeitung und geringere Nebelbildung aus, ideal für präzise Bohrungen oder empfindliche Werkstoffe.
  • GTL-basierte Tiefbohröle (Gas-to-Liquid): kombinieren die Reinheit synthetischer Öle mit der guten Schmierfähigkeit mineralischer, sind farb- und geruchsarm sowie besonders oxidationsstabil – ein moderner Kompromiss für viele Anwendungen.

Weitere Unterschiede ergeben sich durch das Additivpaket, die Dampf- und Nebelneigung für die Arbeitsplatzsicherheit sowie die Verträglichkeit mit Dichtungen und Maschinenkomponenten.

Wichtig: Das Öl ist immer Teil eines Gesamtsystems aus Medium, Maschine, Werkzeug und Prozessparametern. Selbst das beste Produkt kann seine Leistung nicht entfalten, wenn es nicht zu Ihrer Anlage oder Ihrem Bearbeitungsprozess passt.

Zusammensetzung Von Tiefbohröl: Was Rohstoffe, Additive und Schwefel – bedeuten

Tiefbohröle bestehen aus sorgfältig ausgewählten Grundölen als Rohstoffbasis, die mit speziellen Additivpaketen kombiniert werden. Diese Additive sind wichtig für die Schmierfähigkeit unter hohen Flächenpressungen: Hochdruck- bzw. EP-Zusätze reagieren in der Kontaktzone und bilden schützende Schichten auf Werkzeug und Werkstück. In vielen Formulierungen kommen schwefelhaltige Additive zum Einsatz, weil sie die Grenzschmierung in schwierigen Werkstoffen verbessern können, abhängig von Werkstoff, Einsatzbereich und gewünschter Oberflächenqualität. Gleichzeitig achten moderne Rezepturen zunehmend darauf, problematische Inhaltsstoffe zu vermeiden, etwa durch chlorfreie Produkte oder den Verzicht auf bestimmte Schwermetall-Komponenten, ohne dabei an Leistungsfähigkeit einzubüßen.

Tiefbohröl beim Metall-Tiefbohren

Beim Metall-Tiefbohren ist Tiefbohröl besonders wichtig, weil mehrere Belastungen gleichzeitig auftreten: hohe Flächenpressungen an Schneide und Führungsleisten, lange Kontaktzeiten, empfindliche Spanbildung und oft anspruchsvolle Werkstoffe. In Stahl und hochlegierten Legierungen muss das Öl vor allem eine zuverlässige Grenzschmierung und wirksamen Verschleißschutz liefern, sonst steigen Reibung, Temperatur und das Risiko von Werkzeugbruch sehr schnell an. Bei Aluminium kommen Aufbauschneiden und ein Schmieren der Oberfläche hinzu; hier hilft ein Öl mit geeigneter Benetzung und Additivierung, damit die Späne sauber ablaufen und die Bohrungsoberfläche nicht verklebt.

In der Praxis wird Tiefbohröl daher nie isoliert betrachtet, sondern immer als Teil der gesamten Prozesskette. Für einen sauberen Prozess relevant sind Filterfeinheit und Zustand des Öls (Alterung, Verunreinigungen), die Temperaturführung im Tank sowie ein stabiler Druck- und Volumenstrom, der zum jeweiligen Tiefbohrverfahren passt. Je besser diese Faktoren aufeinander abgestimmt sind, desto günstiger wirken sich Bohrungsverlauf, Oberflächenqualität und Werkzeugstandzeit aus – und desto stärker profitieren Sie in der Fertigung von stabiler Produktivität und planbaren Stückkosten.

Wichtige Eigenschaften: Viskosität, Flammpunkt, Dichte

Für die Auswahl von Tiefbohröl zählen die passenden Eigenschaften im Datenblatt. Die Viskosität bestimmt, wie gut das Öl unter Druck in die Schnittzone gelangt und gleichzeitig einen tragfähigen Schmierfilm bildet; im Tiefbohren werden dafür meist niedrig- bis mittelviskose Öle eingesetzt, damit das Medium auch in langen Bohrungen sicher zirkuliert. Der Flammpunkt ist wichtig für Arbeitssicherheit, Einhausung, Absaugung und Lagerung – besonders bei hohen Prozessleistungen und erhöhter Temperaturentwicklung. Die Dichte unterstützt die Auslegung von Anlage und Tank und wird, ähnlich wie die Viskosität, häufig in Bezug auf eine bestimmte Temperatur angegeben.

bta tiefbohren

Typische Produktdatenblätter für industrielle Schneidöle nennen etwa Dichten im Bereich um 870–880 kg/m³ bei 20 °C, kinematische Viskositäten im mittleren zweistelligen mm²/s-Bereich bei 40 °C und Flammpunkte deutlich über 180 °C; solche Werte sind nicht universell, geben aber eine realistische Größenordnung für viele Tiefbohröle wieder.

Einsatzbereiche: Welche Materialien, welche Werkstoffe?

Tiefbohröle werden überall dort eingesetzt, wo Werkstoffe und Prozessbedingungen hohe Anforderungen an Schmierung, Kühlung und Spanabtransport stellen. Dazu gehören Kohlenstoff- und legierte Stähle, Edelstahl, hochfeste Superlegierungen sowie Aluminium, bei dem die Vermeidung von Aufbauschneiden und die Erzielung einer gleichmäßigen Oberflächenqualität besonders wichtig sind. 

Je nach Branche unterscheiden sich die Anwendungen: Im Werkzeug- und Formenbau werden Tiefbohröle für präzise Kühlkanäle genutzt, im Maschinenbau für hydraulische oder medienführende Bohrungen, in der Automobilindustrie für Öl- und Schmierkanäle in Motor- und Getriebeteilen, und in der Energie- sowie Prozessindustrie für Tiefbohrungen in Wärmetauschern und Druckbehältern. Tiefbohren spielt somit überall dort eine Schlüsselrolle, wo die Funktionssicherheit eines Bauteils besonders relevant ist und die geforderte Fertigungstiefe über konventionelle Bohrverfahren hinausgeht.

Tiefbohrtechnik und Tiefbohrverfahren

Unter Tiefbohrtechnik versteht man das präzise Zusammenspiel von Verfahren, Maschine, Werkzeug, Medium und Prozessführung. Ziel ist es, auch über große Tiefen hinweg Bohrungen mit hoher Maßgenauigkeit, guter Oberflächenqualität und stabiler Wiederholbarkeit zu erzielen – und das selbst bei Serienfertigung.

Zu den wichtigsten Verfahren zählen Einlippenbohren (Gun Drilling), BTA und Ejector-Bohrsysteme. Wie in technischen Referenzen beschrieben, arbeiten diese Prozesse mit speziell ausgelegten Werkzeugen und Bohrsystemen, die das Kühlmedium oder Bohröl unter Druck in die Bohrung leiten und entstehende Späne kontrolliert abführen. Dieses Prinzip ermöglicht Tiefen und Präzisionsgrade, die mit einer herkömmlichen CNC-Bearbeitung nicht zuverlässig erreichbar sind.

In der Praxis bedeutet das für die Bearbeitungsvorgänge:

  • Das Medium muss unter Druck stabil bleiben, eine konstante Temperatur halten und sauber gefiltert sein.
  • Das Werkzeug benötigt die passende Führungs- und Schneidengeometrie, um präzise und verschleißarm zu arbeiten.
  • Das Werkstück muss sicher gespannt und exakt ausgerichtet werden, damit der Bohrprozess konstant, maßhaltig und vibrationsarm abläuft..

Tiefbohröl bei Gutekunst-Metall

Bei Gutekunst-Metall steht Tiefbohren nicht isoliert, sondern als Teil einer ganzheitlichen Fertigung: Sie profitieren von Erfahrung, Fachwissen und einer Prozessauslegung, die Werkstück, Werkstoff, Werkzeug, Verfahren und Schmierstoff als Einheit betrachtet. Das Ziel ist immer gleich: stabile Qualität, hohe Oberflächenqualität, lange Werkzeug-Lebensdauer und eine Produktivität, die zu Ihren Stückzahlen passt. Wenn Sie Zeichnung, Material, Durchmesser und Bohrtiefe mitbringen, erhalten Sie konkrete Informationen zur optimalen Kombination aus Tiefbohrtechnik, Bearbeitung und geeignetem Tiefbohröl – inklusive klarer Empfehlungen für Prozessparameter, Filtration und Handling.

Jetzt Kontakt aufnehmen:  Lassen Sie sich persönlich beraten und finden Sie heraus, welches Tiefbohröl und welche Bearbeitungsstrategie Ihre Produktion nachhaltig effizienter machen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

 

kann man als Bohröl nehmen?

Für einfache Anwendungen funktionieren klassische Schneidöle, Schneidpasten oder Sprays oft gut. Für echtes Tiefbohren mit großen Tiefen-zu-Durchmesser-Verhältnissen reicht das jedoch häufig nicht aus: Hier sind Tiefbohröle mit geeigneter Viskosität und Additivierung die sichere Wahl, weil sie Schmierung, Kühlung und Spantransport unter Druck stabil unterstützen.

 

Welches Öl zum Metall bohren?

Das hängt vom Metall und der Prozessschwere ab:

  • Bei normalem Bohren in Stahl bzw. Edelstahl: Schneidöl ist meist ausreichend.
  • Bei anspruchsvoller Zerspanung und langen Bohrungen (Tiefbohren): ein ausgewiesenes Tiefbohröl, das vom Hersteller ausdrücklich für Ihre Werkstoffe freigegeben ist

Certificates

Under the following link you will find
these certificates available for download:

ISO 9001:2015 DE
ISO 9001:2015 EN